ITW · Industrie(general industrial machinery & equipment) · 10 Jahre bei der SEC eingereichte Jahresabschlüsse · letztes Geschäftsjahr endete am 31.12.2025
Illinois Tool Works Inc wies im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 16,0 Mrd. $ aus, nach einem Wachstum von 1,4 % pro Jahr in den 9 Jahren davor. Seine operative Marge stieg von 24,1 % im Jahr 2019 auf 26,3 %. Von den 20,7 Mrd. $, die das Geschäft in 10 Jahren erwirtschaftete, flossen 52,3 % in Dividenden und 45,8 % in Aktienrückkäufe; die Aktienzahl sank um 10,2 %. Bei den Bilanzprüfungen gilt: es besteht 2 von 2 Piotroski-Tests und sein Altman-Z'' von 8,54 liegt in der sicheren Zone; keiner der sechs Abgleiche zwischen seinen Abschlüssen schlägt an.
Umsatz, Geschäftsjahr 202516,0 Mrd.+1,4 % pro Jahr über 9 Jahre
Operative Marge26,3 %Bruttomarge 44,1 %
Rendite auf das investierte Kapital—
Freier Cashflow nach aktienbasierter Vergütung2,6 Mrd.16,4 % des Umsatzes
Der Umsatz und das Betriebsergebnis, das daraus wird. Wachstum, das nicht beim Betriebsergebnis ankommt, ist mit Marge erkauftes Wachstum.
UmsatzBetriebsergebnis
05,0 Mrd.10,0 Mrd.15,0 Mrd.20,0 Mrd.
2019Umsatz 14,1 Mrd.Betriebsergebnis 3,4 Mrd.
2020Umsatz 12,6 Mrd.Betriebsergebnis 2,9 Mrd.
2021Umsatz 14,5 Mrd.Betriebsergebnis 3,5 Mrd.
2022Umsatz 15,9 Mrd.Betriebsergebnis 3,8 Mrd.
2023Umsatz 16,1 Mrd.Betriebsergebnis 4,0 Mrd.
2024
2024
2024Umsatz 15,9 Mrd.Betriebsergebnis 4,3 Mrd.
2025
2025Umsatz 16,0 Mrd.Betriebsergebnis 4,2 Mrd.
2019202020212022202320242024202420252025
Jährliches Wachstum (CAGR)
3 J.
5 J.
9 J.
Umsatz
—
-0,1 %
+1,4 %
Betriebsergebnis
—
+0,9 %
+2,4 %
Nettogewinn
—
+0,7 %
+2,2 %
Gewinn je Aktie
—
+1,5 %
+3,4 %
Freier Cashflow je Aktie
—
-1,8 %
+1,4 %
Dividende je Aktie
—
+2,8 %
+4,6 %
Aktien
—
-0,8 %
-1,2 %
Sinkende Aktienzahlen sind Rückkäufe: Jede verbleibende Aktie besitzt mehr vom Unternehmen.
Verdient es mehr, als sein Kapital kostet?
Die Margen zeigen, wie viel von jedem Verkauf bleibt; die Rendite auf das investierte Kapital, wie viel das Geschäft mit dem Geld verdient, das es zum Betrieb braucht. Wachstum schafft nur dann Wert, wenn diese Rendite über den Kapitalkosten liegt.
Braucht Kapitalkosten, die aus der Bewertung weiter unten kommen.
Eigenkapitalrendite
95,0 %
Gesamtkapitalrendite
19,0 %
Kapitalumschlag
0,99×
Forschung & Entwicklung
1,9 % des Umsatzes
Ist der Gewinn Cash, und wohin fließt das Cash?
Der Nettogewinn ist eine buchhalterische Meinung; der freie Cashflow ist das, was nach den Investitionen auf dem Konto blieb. Aktienbasierte Vergütung verlässt das Konto nicht – die Aktionäre zahlen sie über die Verwässerung –, deshalb wird sie ebenfalls abgezogen gezeigt.
Wohin 10 Jahre operativer Cashflow flossen, 2019–2025
20,7 Mrd. vom Geschäft erwirtschaftet. Jedes Band ist sein Anteil an dieser Summe.
Ins Geschäft reinvestiert 12 %2,6 Mrd.
Übernahmen 6 %1,2 Mrd.
Dividenden 52 %10,8 Mrd.
Aktienrückkäufe 46 %9,5 Mrd.
Mehr als erwirtschaftet: finanziert mit Cash oder neuen Schulden -16 %-3,4 Mrd.
In denselben Jahren zahlte es 398,0 Mio. in Aktien. Die Aktienzahl sank um 10,2 %. 9,1 Mrd. der Rückkäufe gingen über den Ausgleich dieser Verwässerung hinaus.
Je Aktie
Gewinn je AktieFreier Cashflow je AktieDividende je Aktie
$0,00$5,00$10,00$15,00
2019Gewinn je Aktie $7,74Freier Cashflow je Aktie $8,20Dividende je Aktie $4,06
2020Gewinn je Aktie $6,63Freier Cashflow je Aktie $8,08Dividende je Aktie $4,33
2021Gewinn je Aktie $8,51Freier Cashflow je Aktie $7,15Dividende je Aktie $4,62
2022Gewinn je Aktie $9,77Freier Cashflow je Aktie $6,23Dividende je Aktie $4,96
2023Gewinn je Aktie $9,74Freier Cashflow je Aktie $10,16Dividende je Aktie $5,32
2024
2024
2024Gewinn je Aktie $11,71Freier Cashflow je Aktie $9,55Dividende je Aktie $5,69
2025
2025Gewinn je Aktie $10,49Freier Cashflow je Aktie $9,26Dividende je Aktie $6,11
Schulden sind an sich nicht schlecht; schlecht sind Schulden, die das Geschäft in einem schlechten Jahr nicht bedienen kann. Nettoverschuldung ist Schulden minus Cash, und unter null hält das Unternehmen mehr Cash, als es schuldet.
120 Tage kassiert in 73 T., Lager 68 T., zahlt in 21 T.
Drei klassische Prüfungen der Abschlüsse
Jede stellt denselben Abschlüssen eine andere Frage – wird es besser, sieht es aus wie ein Unternehmen auf dem Weg in die Krise, ähneln die Zahlen manipulierten? Keine ist ein Urteil; jede zeigt, was sie bewegt.
Piotroski-F-Score
Wird das Geschäft besser? Neun Ja-oder-Nein-Tests, dieses Jahr gegen das letzte.
2von 2 Tests bestanden
–ProfitabelGesamtkapitalrendite über null – nicht berichtetkeine Daten
✓Cashflow aus dem GeschäftOperativer Cashflow über nullbestanden
–Profitabilität verbessertGesamtkapitalrendite höher als im Vorjahr – nicht berichtetkeine Daten
✓Gewinn durch Cash gedecktOperativer Cashflow über dem Nettogewinn (geringe Periodenabgrenzungen)bestanden
–Weniger langfristige SchuldenLangfristige Schulden im Verhältnis zur Bilanzsumme gesunken – nicht berichtetkeine Daten
–LiquiderLiquiditätsgrad höher als im Vorjahr – nicht berichtetkeine Daten
–Keine neuen AktienDie Aktienzahl ist nicht gestiegen – nicht berichtetkeine Daten
–Bessere BruttomargeBruttomarge höher als im Vorjahr – nicht berichtetkeine Daten
–Mehr Umsatz pro VermögenswertKapitalumschlag höher als im Vorjahr – nicht berichtetkeine Daten
Wo es täuscht: Er misst Veränderung, nicht Niveau. Ein exzellentes Geschäft, das ein Jahr stillstand, schneidet schlecht ab; ein schwaches, das sich von einer Katastrophe erholt, gut.
Altman-Z''-Score
Ähnelt die Bilanz denen von Unternehmen, die pleitegingen?
8,54sichere Zone
1,12,6
Working Capital ÷ Bilanzsumme 0,07 × 6,56+0,44
Gewinnrücklagen ÷ Bilanzsumme 1,87 × 3,26+6,09
Betriebsergebnis ÷ Bilanzsumme 0,26 × 6,72+1,75
Eigenkapital ÷ Verbindlichkeiten 0,25 × 1,05+0,26
Wo es täuscht: Aktienrückkäufe. Ein Unternehmen, das so viel Geld zurückgibt, dass sein Eigenkapital klein oder negativ wird, drückt die letzten beiden Quotienten, ohne auch nur in der Nähe einer Pleite zu sein. Banken und Versicherer passen überhaupt nicht ins Modell.
Beneish-M-Score
Ähneln die Abschlüsse denen von Unternehmen, die ihre Gewinne manipuliert haben?
In den Abschlüssen fehlen zu viele der benötigten Positionen.
Wo sich die Abschlüsse widersprechen
Abgleiche zwischen Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung des letzten Jahres, jeder mit der harmlosen und der bedenklichen Lesart.
Keiner der sechs Abgleiche schlägt im letzten Jahr an: Forderungen und Vorräte bewegen sich mit dem Umsatz, der Gewinn wird zu Cash, die Investitionen halten mit den Abschreibungen Schritt, der Steuersatz ist normal und die Verschuldung moderat.
Was ist es wert, unter welchen Annahmen?
Ein Unternehmen ist so viel wert wie das Cash, das es erwirtschaften wird, auf heute abgezinst. Dieses Modell projiziert den Umsatz mit einem über die Jahre abklingenden Wachstum, wendet eine Free-Cashflow-Marge an und zinst das Ergebnis mit den Kapitalkosten ab. Jede Annahme sagt, woher sie kommt, und alle lassen sich ändern.
In den SEC-Abschlüssen fehlen die Positionen für Umsatz, freien Cashflow oder Aktienzahl, daher gibt es für dieses Unternehmen kein DCF.
Was es zuletzt eingereicht hat
Die letzten zwölf Monate bei der SEC, das Wichtigste zuerst: Jahres- und Quartalsberichte, Ereignisse, Großaktionäre und Insider.
Abschlüsse aus den eigenen SEC-Einreichungen des Unternehmens; Positionen, die manche Unternehmen nicht berichten, erscheinen als Strich statt geschätzt. Der risikofreie Zins ist die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen. Ein DCF macht Annahmen sichtbar und ist keine Prognose: Er sagt, was das Unternehmen wert wäre, wenn die Annahmen zuträfen. Die Scores sind Filter, die zeigen, wo man hinschauen sollte, keine Urteile. Nichts hier ist eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf.